JobTicket und JobTicket-Plus

Mit dem JobTicket bzw. dem JobTicket-Plus genießen fest angestellte Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Behörde alle Vorteile einer Jahreskarte und sind in Job und Freizeit besonders günstig mobil. Diese vergünstigten Jahreskarten sind ausschließlich über den Arbeitgeber zu beziehen.

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saarVV JobTicket

JobTicket

Je mehr Kolleginnen und Kollegen sich zusammenschließen, um so besser! Denn die Höhe des Nachlasses richtet sich nach der Gesamtzahl 
der JobTicket-Nutzer eines Unternehmens bzw. einer Behörde. Je 
mehr Personen mitmachen, desto günstiger wird’s! Die Mindestabnahmemenge beträgt 3 JobTickets.

Rabattstaffelung beim JobTicket

Anzahl der JobTicket-Nutzer Rabatt je Jahresabo
3 – 20 10 %
21 – 50 12,5 %
51 – 150 15 %
151 – 250 17,5 %
über 250 20%

JobTicket-Plus

Beim JobTicket-Plus orientiert sich der Rabatt an der finanziellen Förderung des Unternehmens bzw. der Behörde, unabhängig von der Anzahl der Nutzer. Die Mindestabnahmemenge beträgt auch hier 3 JobTickets-Plus.

Außerdem gilt: Gibt der Arbeitgeber einen Rabatt von beispielsweise 10 %, so gibt auch das Verkehrsunternehmen einen Rabatt von 10 %. In diesem Beispiel erhalten JobTicket-Nutzer dann einen Gesamtrabatt von 20 % auf das JobTicket-Plus! Grundsätzlich gilt: das Verkehrsunternehmen gewährt denselben Rabatt wie der Arbeitgeber.

Rabattstaffelung beim JobTicket-Plus

Anzahl des Arbeitgebers Anteil des Verkehrsunternehmens Rabatt je Jahresabo
10 % 10 % 20 %
12,5 %  12,5 % 25 %
15 %  15 % 30 %
17,5 %  17,5 % 35 %
20 %  20% 40 %

Sie sind Arbeitnehmer?

Sie sind Arbeitgeber?

Häufig gestellte Fragen

saarVV Projektbüro „JobTicket“
Tel: 0681 5003 400

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saarVV Flyer Jobticket (Gültig ab 01.03.2017)

Tarifbestimmungen

Zeitliche Geltungsdauer
JobTickets im Abonnement gelten vom 1. eines Monats und enden am Letzten des Vormonats des darauffolgenden Jahres.

Räumlicher Geltungsbereich
Der räumliche Geltungsbereich in Form der Wabennummern wird nach Angaben des Fahrgastes in das JobTicket eingetragen bzw. gespeichert. Anstelle der Wabennummer kann der Wabenname oder beides eingetragen bzw. gespeichert werden. Innerhalb ihres räumlichen Geltungsbereiches berechtigen Jahreskarten zu beliebig vielen Fahrten. Fahrtunterbrechungen und beliebiges Umsteigen sind zugelassen. Bei Erwerb eines JobTickets der höchsten Preisstufe wird – anstatt der Wabennummern oder Wabennamen – „saarVV- Netz“ bzw. „Netz“ eingetragen bzw. gespeichert.

Übertragbarkeit
Das JobTicket ist nur für fest angestellte Mitarbeiter von Unternehmen/Behörden bestimmt, die nicht nur gelegentlich von dem Unternehmen/der Behörde beschäftigt werden. Eine entgeltliche oder unentgeltliche Weitergabe an andere Personen ist nicht statthaft. Das JobTicket ist persönlich und auf den Namen des Mitarbeiters auszustellen. Es ist nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einem Mitarbeiterausweis oder einem anderen geeigneten Identifikationsnachweis.

Benutzungsbestimmungen
JobTickets werden als eTicket ausgegeben. Die Inhaberschaft ist dem Personal auf Verlangen mit einem amtlichen Lichtbildausweis nachzuweisen. Ein Unternehmen/eine Behörde kann durch Rahmenvertrag den Bezug von JobTickets im saarVV-Netz für fest angestellte Mitarbeiter zur Benutzung aller Verkehrsmittel im saarVV vereinbaren. Die Mindestabnahmemenge beträgt 3 JobTickets. Das Unternehmen/die Behörde stellt dem Verkehrsunternehmen 4 Wochen vor Beginn der Laufzeit eine Liste/Datei zur Verfügung mit Namen, Anschrift und Fahrtbeziehung der JobTicket-Nutzer. Das Verkehrsunternehmen beachtet die erforderlichen Datenschutzbestimmungen. Der Rahmenvertrag kann erstmals nach Ablauf eines Jahres mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden. Das Ausscheiden von einzelnen fest angestellten Mitarbeitern aus dem Nutzerkreis ist nur zum Letzten eines Kalendermonats möglich. Dem Verkehrsunternehmen steht ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, wenn das Unternehmen/die Behörde JobTickets nach Abmahnung missbräuchlich weiterverwendet oder mit der Zahlung für mehr als 2 Monate im Rückstand ist. Das JobTicket ist eine besondere Jahreskarte, die nur über den Arbeitgeber zu beziehen ist. Auszubildende, Praktikanten und diesen gleichzusetzende Mitarbeiter, die grundsätzlich Anspruch auf Bezug von vergünstigten Zeitkarten haben, erhalten kein JobTicket. Der Verlust eines JobTickets ist unverzüglich zu melden. Nach Verlustmeldung wird einmalig ein neues JobTicket als Jahreskarte gemäß 5.1 ausgestellt. Es erfolgen keine Erstattungen mit Ausnahme im Krankheitsfall gemäß § 10 [4] Beförderungsbedingungen (Tarifbestimmungen).

Gültigkeit und Preisberechnung bei Tarifänderungen
Es findet eine Anpassung der monatlichen Abbuchungsbeträge im Monat der Tarifanhebung statt.

Benutzung der 1. Klasse
Bei der Benutzung der 1. Klasse im Schienenverkehr ist pro Fahrt und Person ein Zuschlag gemäß Ziffer 6 der Tarifbestimmungen zu erwerben.

Rabattierung
Ein Unternehmen/eine Behörde erhält bei Bezug der JobTickets für fest angestellte Mitarbeiter Nachlässe auf die Preise von Jahreskarten. Voraussetzung für die Gewährung des Nachlasses ist, dass das JobTicket-Angebot zu Neukunden führt. Zu diesem Zweck fördert das Unternehmen/die Behörde das JobTicket-Angebot so weit wie möglich. Die Höhe des Nachlasses richtet sich entweder nach der Gesamtzahl der JobTicket-Nutzer oder beim JobTicket-Plus nach der finanziellen Förderung des Unternehmens/der Behörde selbst. Eine Kombination beider Rabattmodelle ist ausgeschlossen.

Bei dem Rabattmodell JobTicket, welches ausschließlich die Gesamtzahl der JobTicket-Nutzer berücksichtigt, gilt nachfolgende Rabattstaffelung:

Gesamtzahl der JobTicket-Nutzer

++

Rabatt je Jahresabo
3 – 20 10,0 %
21 – 50 12,5 %
51 – 150 15,0 %
151 – 250 17,5 %
über 250 20 %

Bei dem Rabattmodell JobTicket-Plus, bei dem sich das Unternehmen/die Behörde finanziell beteiligt, gilt folgende Formel, unabhängig von der Anzahl der Nutzer. Die Mindestabnahmemenge beträgt auch hier 3 JobTickets:

Anteil des Arbeitgebers ++ Anteil des Verkehrsunternehmens ++ Gesamtrabatt
10 % 10 % 20, 0 %
12,5 % 12,5 % 25,0 %
15,0 % 15,0 % 30,0 %
17,5 % 17,5 % 35,0 %
20,0 % 20,0 % 40,0 %


Mitnahmeregelung
Das JobTicket erlaubt die unentgeltliche Mitnahme von bis zu 3 Kindern unter 6 Jahren gemäß 3.4.2. Von Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr und ganztägig an Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen im Saarland berechtigen Jahreskarten innerhalb des Geltungsbereiches bis zum nächstfolgenden Werktag 3.00 Uhr zur Mitnahme von 2 weiteren Personen ohne Aufpreis. Die Mitnahme eines Hundes ist kostenlos.

Der Gesamtbetrag der Preise für die JobTickets wird in 12 monatlichen Teilbeträgen dem Unternehmen/der Behörde in Rechnung gestellt. Die monatlichen Beträge sind 2 Wochen nach Rechnungsstellung ohne jeglichen Abzug fällig. Das Unternehmen/die Behörde weist mindestens einmal jährlich die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter nach. Das Unternehmen/die Behörde ist alleiniger Vertragspartner. Die Weiterverteilung der JobTickets und die Abrechnung mit den fest angestellten Mitarbeitern obliegt dem Unternehmen/der Behörde, dem/der der Gesamtwert aller JobTickets in Rechnung gestellt wird. Es können abweichende Bezugs- und Abrechnungsverfahren schriftlich vereinbart werden. Die Vereinbarung ist für mindestens 1 Kalenderjahr abzuschließen.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Broschüre „Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen“.

Gültig ab 01.03.2017